Virtual Reality Therapy and Psychophysiology

Während Virtual Reality (VR) die computergenerierte Simulation immersiver, interaktiver und als real erlebbarer Umgebungen beschreibt, untersucht Virtual Reality Therapy (VRT) die Anwendbarkeit von VR-Umgebungen für therapeutische Zwecke. Ein typischer VRT-Anwendungsfall ist bspw. die realitätsnahe visuelle Simulation angstauslösender Situationen mit Hilfe einer VR-Brille zur Expositionstherapie bei Angststörungen.

Ziel der sich aktuell formierenden Arbeitsgruppe "Virtual Reality Therapy and Psychophysiology" ist die (Weiter-)Entwicklung und psychophysiologische Untersuchung VR-basierter Diagnose- und Therapieverfahren für psychische Störungen.

Arbeitsgebiete:
- Weiterentwicklung bereits existierender VRT-Verfahren
- Entwicklung neuer Therapieansätze zur Behandlung von u.a. ADHS, BPS und Psychosen.
- Neurophilosophische/-psychiatrische Fragestellungen zur Psychopathologie und Plastizität von Ich-Erleben.
- Erhebung subjektiver, behavioraler und elektrophysiologischer Daten (EEG, EDA, EMG, EKG)

Möglichkeiten zu Praktika und Abschlussarbeiten:
Fachlich-geeignete Studenten (u.a. Psychologie, Cognitive Science, Medizin, Informatik), die gerne ihre Master- oder Doktorarbeit über ein klinisches oder neurophilosophisches VR-Thema schreiben möchten, können sich gerne unter niclas.braun(at)ukbonn.de melden.

Leiter der Arbeitsgruppe:
Dr. Niclas Braun
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Universitätsklinikum Bonn AöR
Sigmund-Freud Straße 25
53127 Bonn
niclas.braun(at)ukbonn.de